Kopfkissen waschen

Ein Kissen ist in der Regel stärker verschmutzt, als man meint. Im Laufe der Zeit sammeln sich Schweiß, Hautschüppchen und Hausstaubmilben im Kissen an. Auch Schimmel findet in Ihrem Kopfkissen ideale Bedingungen vor. Wussten Sie schon, dass ein ungewaschenes Kissen bis zu 16 verschiedene Schimmelsorten enthalten kann? Obwohl die meisten Personen ihren Kissenbezug regelmäßig waschen, denken sie nicht daran, auch das Kissen zu waschen. Das Waschen des Kopfkissens ist jedoch bestimmt kein überflüssiger Luxus. Deshalb haben wir ein paar praktische Tipps für ein hygienisches Kopfkissen zusammengestellt.

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Wie oft muss ein Kopfkissen gewaschen werden?

Ein herrlich frisches und hygienisches Kopfkissen sollte jeden zweiten Monat gereinigt werden. Eine regelmäßige Reinigung sorgt außerdem für eine längere Lebensdauer Ihres Kissens. Beim Waschen werden nicht nur Schweiß, Hautschüppchen, Hausstaubmilben und Schimmel entfernt, sondern auch unangenehme Geruchsbildung verhindert. Auch gelbliche Flecken, die durch Schwitzen entstehen, verschwinden bei der Reinigung. Wenn Sie allergisch sind, beispielsweise auf Hausstaubmilben, sollten Sie Ihr Kissen öfter waschen als nur alle zwei Monate.

Wie werden die verschiedenen Kissenqualitäten richtig gewaschen?

Kopfkissen werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Nicht jedes Material verträgt Wasser oder hohe Temperaturen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihr Kissen korrekt reinigen. Dadurch behält Ihr Kopfkissen seine guten Eigenschaften. Kontrollieren Sie vor dem Waschen sicherheitshalber immer die Waschvorschriften.

Daunenkissen und synthetische Kopfkissen

Daunenkissen und Kissen mit synthetischer Füllung können in der Waschmaschine gewaschen werden. Legen Sie ein einzelnes Kissen (ohne Kissenbezug) in die Waschmaschine und geben Sie eine kleine Menge Feinwaschmittel dazu. Stellen Sie die Waschmaschine auf 60°C ein. Nach dem Waschvorgang empfehlen wir einen zusätzlichen Spülgang, damit keine Waschmittelreste in den Fasern zurückbleiben. Wählen Sie beim Schleudervorgang die höchste Drehzahl, damit so viel Wasser wie möglich aus dem Kissen geschleudert wird. Anschließend wird das Kissen getrocknet. 

 

Dazu benötigen Sie einen Wäschetrockner. Dies gilt für Daunen, Synthetik und Wolle. Stellen Sie den Wäschetrockner auf den niedrigsten Stand ein. Wählen Sie ein Programm für Wolle oder Feinwäsche. Wenn Sie ein angenehm bauschiges Kissen möchten, können Sie auch zwei Tennisbälle in die Trommel geben. Wenn das Programm beendet ist, ist Ihr Kissen wieder trocken uns sauber. Ist das Kissen noch nicht ganz trocken? Lassen Sie es in einem gut belüfteten Zimmer noch ein paar Stunden austrocknen. Damit wird neue Schimmelbildung verhindert.

Federkissen

Im Gegensatz zu Daunenkissen, sollten Federkissen nicht in der Waschmaschine gereinigt werden. In der Waschmaschine würden die Federn nur zusammenkleben. Sie sollten Ihr Federkissen deshalb chemisch reinigen lassen.

Latexkissen

Der Latexkern eines Kissens darf auf keinen Fall nass werden. Latex wird durch Nässe brüchig und verliert seine Stützkraft. Ein Latexkissen ist demzufolge nicht waschbar. Flecken auf einem Latexkissen können mit einem leicht angefeuchteten Tuch und gegebenenfalls mit sehr wenig ökologischem Waschmittel entfernt werden.

Viscoschaumkissen

Ein Viscoschaumkissen wird vorzugsweise von Hand gewaschen. Füllen Sie einen Eimer mit warmem Wasser und geben eine kleine Menge Waschmittel dazu. Dann tauchen Sie das Kissen ganz ins Wasser ein. Durch vorsichtiges Kneten wird der Schmutz ausgewaschen. Wenn Sie damit fertig sind, spülen Sie alle Waschmittelreste mit lauwarmem Wasser gründlich aus. Anschließend lassen Sie das Kissen an der Luft trocknen. Achten Sie auf genügend Frischluft. Sobald keine Feuchtigkeit mehr aus dem Kissen kommt, können Sie es wieder benutzen.

Tipps zur Entfernung von Flecken

Manche Flecken bleiben auch nach dem Waschen noch sichtbar. Hier ein paar praktische Tipps, wie Sie Flecken aus dem Kopfkissen entfernen können.

Gelbe Flecken

Durch Schwitzen und Speichel können gelbliche Flecken auf dem Kissen entstehen. Das Kissen nimmt einen Teil der Körperfeuchtigkeit des Schläfers auf. Gelbe Flecken sind nicht nur unhygienisch, sondern können auch unangenehm riechen. Wir empfehlen Ihnen diese bewährte Methode zur Entfernung von gelben Flecken aus dem Kopfkissen: Mischen Sie drei Becher warmes Wasser mit einem Becher Flüssigwaschmittel, dreiviertel Becher Soda, einem halben Becher weißem Essig und einer regulären Dosis Ihres gewohnten Waschmittels. Waschen Sie das Kopfkissen mit dieser Mischung in der Waschmaschine.

Blutflecken

Blutflecken werden in der Regel mühelos mit kaltem Wasser und gegebenenfalls etwas Seife entfernt. Eingetrocknete Blutflecken hingegen gehen auch in der Waschmaschine nicht immer aus. In diesem Fall verdünnen Sie Wasserstoffperoxid mit kaltem Wasser und tupfen die Flüssigkeit mit einem Tuch auf die Blutflecken. Danach muss das Mittel eine Stunde wirken. Zur Entfernung der letzten Reste und für hygienische Sauberkeit waschen Sie das Kissen zuletzt in der Waschmaschine.

Fettflecken

Vor dem Schlafengehen benutzen viele Leute eine fettende oder ölige Gesichtscreme. Das Fett und Öl zieht in der Nacht auch ins Kissen ein. Fett- und Ölflecken werden am besten mit etwas Geschirrspülmittel behandelt. Tupfen Sie das Mittel unverdünnt auf die Flecken an und lassen Sie es einziehen. Danach spülen Sie das Kissen mit warmem Wasser gründlich aus. Damit auch die letzten Schmutzreste verschwinden, waschen Sie das Kissen anschließend in der Waschmaschine.

Ist Ihr Kopfkissen nicht maschinenwaschbar? Lassen Sie die Flecken chemisch reinigen. Die Spezialisten der Textilreinigung können Ihr Kissen fachgerecht reinigen.