Liegst du nachts manchmal wach? Das kannst du dagegen tun

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27. Januar 2021 No comments

Schlaflos. Mit anderen Worten: ohne Schlaf. Zum Verrücktwerden. Man macht alles richtig, geht pünktlich ins Bett, schläft gut ein und dann plötzlich, mitten in der Nacht: Wach! Das hat mit deiner Abend- und Morgenroutine zu tun, aber auch mit deinem Biorhythmus. Wie das funktioniert und was du dagegen tun kannst, verraten wir dir gerne.

 

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Zo val je wél snel in slaap; dit zijn alle tips & tricks

Widerstand ist zwecklos

Die Welt ist im Schlummerland. Alle schlafen, außer dir. Und was jetzt? Schlafexpertin Els van der Helm (Schlafwissenschaftlerin und Mitbegründerin von Shleep) erklärt den Unterschied zwischen Morgen- und Abendmenschen und das Risiko von Schlaflosigkeit.

 

"Schwierigkeiten beim Einschlafen oder häufiges Aufwachen scheinen 2 Probleme zu sein, sind aber in Wirklichkeit das gleiche Problem. Morgenmenschen schlafen leichter ein, wachen aber bei Stress schneller auf. Nachtmenschen liegen länger wach, schlafen aber durch."

 

Okay, die Chancen stehen also 50:50. Manche Menschen können manchmal nicht gut einschlafen, andere haben Probleme beim Durchschlafen. Wenn du doch mal wach liegst, tröste dich damit, dass viele dieses Schicksal teilen. Zum Glück gibt es einige Tricks, die dir helfen können.

 

Wenn du nachts aufwachst, willst du dein Gehirn nicht belohnen. Das heißt also auf keinen Fall etwas essen oder Videos gucken. Das fühlt sich vielleicht nicht wie eine Belohnung an, wirkt aber trotzdem so. Natürlich ist es langweilig nichts zu machen, aber genau das ist das Ziel. Du signalisierst deinem Gehirn dann, dass das Wachsein sinnlos ist und nicht mit Reizen (wie einem Film) belohnt wird. Wenn es zu lange dauert (20 bis 30 Minuten wach), solltest du aufstehen. Denn du und dein Gehirn sollten das Bett nicht mit etwas Negativem assoziieren.

 

Also, du solltest ...

- super langweilig liegen bleiben und über Dinge nachdenken, die keinen Stress auslösen. Denk  an einen schönen Spaziergang am Strand oder im Wald, den du neulich gemacht hast.

- nach einer halben Stunde aufstehen und bei gedämpftem Licht  ein Buch im Wohnzimmer lesen.

- dein Telefon in die Hand nehmen (ganz kurz!) und die SleepSounds von Swiss Sense einschalten, wenn du im Wohnzimmer sitzt.

- an etwas denken, das dich sehr müde macht, wie z. B. den Unterricht des Geografielehrers in der Schule oder etwas Ähnliches.

- Hilft das alles immer noch nicht? Weitere Tipps für eine gute Nachtruhe findest du in diesem Blog.

 

Aber, du solltest nicht ...

- dein Telefon oder Laptop checken oder Videos darauf schauen.

- Zweifeln, dir Sorgen machen oder die Probleme der Welt auf deinen Schultern tragen (übrigens nie eine gute Idee).

- essen oder Alkohol trinken (Tee oder warme Milch sind natürlich erlaubt).

 

Besser wird’s leider nicht. Dafür aber langweiliger. Und das ist in der Nacht genau das Richtige für unser Gehirn und unsere wohlverdiente Nachtruhe.