Bis zu 50% Rabatt

auf ausgewählte Boxspringbetten >

Tag

Stu

Min

Sek

Fehler beim Schlafkomfort

Die fünf häufigsten Fehler beim Schlafkomfort

Was Schlafexperte John de Jonge in 17 Jahren Praxiserfahrung am häufigsten falsch laufen sieht 

Warum wacht der eine erholt auf, während der andere jeden Morgen mit steifen Muskeln oder Müdigkeit startet? In der Praxis stellt Schlafexperte John de Jonge immer wieder fest, dass Schlafkomfort oft falsch eingeschätzt wird. Auf Basis seiner langjährigen Erfahrung bei Swiss Sense teilt er die häufigsten Fehler – und zeigt, wie Du sie vermeiden kannst. 

Was verstehen wir unter Schlafkomfort?

Schlafkomfort ist ein Begriff, der häufig verwendet wird – aber nur selten wirklich erklärt wird. Für unseren Schlafexperten John geht es dabei um das richtige Gleichgewicht zwischen drei entscheidenden Faktoren: 

  • Unterstützung: Wie gut Dein Körper getragen wird 

  • Druckverteilung (Flexibilität): Wie gut sich die Matratze Deinen Körperkonturen anpasst 

  • Klima: Temperatur, Belüftung und Feuchtigkeitsregulierung 

Die richtige Balance zwischen Komfort und Unterstützung

Die richtige Balance zwischen Komfort und Unterstützung

Guter Schlaf entsteht nur dann, wenn alles zusammenspielt: eine passende Matratze, ein unterstützender Lattenrost, ein gutes Kissen und eine ruhige Schlafumgebung. Trotzdem schlafen viele Menschen jahrelang in einem Bett, das eigentlich nicht (mehr) zu ihnen passt – oft, ohne es zu merken. Warum? Weil man erst erkennt, was echter Schlafkomfort wirklich bedeutet, wenn man ihn einmal erlebt hat. Erst wenn Du erholt aufwachst und tief schläfst, wird Dir bewusst, wie groß der Unterschied ist. 

Was sich bequem anfühlt, bietet nicht automatisch die richtige Unterstützung. Viele Menschen haben sich an eine zu harte oder zu weiche Matratze gewöhnt. Fragt man genauer nach, zeigen sich jedoch häufig Beschwerden. Deshalb bildet eine objektive Unterstützung – abgestimmt auf Körper und Schlafposition – immer die Basis. Das ideale Szenario? Wenn objektive Unterstützung und subjektives Komfortempfinden sich gegenseitig verstärken.

„Schlafkomfort ist immer persönlich. Was sich für den einen perfekt anfühlt, kann bei den anderen Beschwerden verursachen.“ 

Die 5 häufigsten Fehler beim Schlafkomfort

1. Eine Matratze kaufen, ohne Probe zu liegen 

Online zu bestellen, ohne vorher zu testen, wirkt zwar zeitsparend – doch Schlafkomfort lässt sich weder in technischen Daten noch in Bewertungen festhalten. Eine Matratze muss zu Deinem Körper und Deiner Schlafposition passen, und das merkst Du nur, wenn Du wirklich darauf liegst. Natürlich kannst Du im Geschäft verschiedene Matratzen ausprobieren und Deinen Favoriten anschließend bequem in unserem Onlineshop bestellen. 

Tipp: Teste die Matratze immer in Deiner bevorzugten Schlafposition – nicht nur kurz auf dem Rücken. 

2. Zu glauben, dass „hart schlafen besser für den Rücken ist“ 

Das ist einer der hartnäckigsten Schlafmythen. Unser Körper besteht nicht aus geraden Linien, sondern aus Konturen. Eine zu harte Matratze kann diese Formen nicht richtig aufnehmen, sodass die Muskulatur nachts ausgleichen muss. Moderne Matratzen verbinden deshalb gezielt Nachgiebigkeit dort, wo sie nötig ist, mit ausreichender Stützkraft. 

„Der Körper ist kein Block. Ohne genügend Flexibilität kann eine Matratze Dich niemals richtig unterstützen.“ 

3. Die Bedeutung von Belüftung und Bettwäsche unterschätzen 

Bei der Wahl eines Bettes liegt der Fokus oft auf der Unterstützung – dabei ist die Schlafumgebung mindestens genauso wichtig. Eine schlechte Belüftung oder ungeeignete Bettwäsche kann zu starkem Schwitzen, unruhigem Schlaf und sogar zu Kopfschmerzen beim Aufwachen führen. Belüftung beginnt dabei nicht erst bei der Matratze: Auch der Lattenrost, ein Topper und atmungsaktive Bettwaren spielen eine entscheidende Rolle. 

4. Vergessen, dass Matratze und Unterfederung zusammenspielen 

Eine Matratze funktioniert nie für sich allein. Gerade bei Lattenrosten wird oft unterschätzt, wie wichtig die richtige Unterstützung von unten ist. Sind die Abstände zwischen den Leisten zu groß, können Taschenfedern ihre Arbeit nicht optimal erfüllen. 

Das Ergebnis: weniger Komfort, geringere Unterstützung und schnellerer Verschleiß. 

5. Sich zu stark auf den Preis oder allgemeine Tests zu verlassen 

Was für den einen funktioniert, kann für den anderen genau das Gegenteil bewirken. Verbrauchertests zeigen Durchschnittswerte – doch Dein Körper ist kein Durchschnitt

„Ein gutes Bett ist keine Ausgabe, sondern eine Investition darin, wie Du Dich jeden Tag fühlst.“ 

Häufige Fehler bei Kissen und Unterfederungen

Ein überraschend großer Teil von Schlafproblemen liegt nicht an der Matratze, sondern am ungeeigneten Kissen. Häufig wird ein Kissen auf einer anderen Matratze getestet als der, auf der es später tatsächlich genutzt wird – dabei ist genau diese Kombination entscheidend. Auf einer weicheren Matratze sinkt Dein Körper tiefer ein, und Du benötigst in der Regel ein niedrigeres Kissen, während eine festere Matratze mehr Unterstützung und damit ein höheres Kissen erfordert. Kein Wunder also, dass viele Menschen mehrere Kissen zu Hause haben und trotzdem nie wirklich bequem liegen. 

Die Auswirkungen einer alten oder abgenutzten Matratze

Eine Matratze nutzt sich schleichend ab. Die Unterstützung lässt nach, sodass sich Dein Körper nachts immer schlechter erholen kann. Im Durchschnitt hält eine Matratze etwa zehn Jahre – doch bereits nach acht oder neun Jahren lohnt es sich, kritisch zu prüfen, ob der Komfort noch zu Deinem Körper passt. Wer zwölf bis fünfzehn Jahre auf derselben Matratze schläft, ist in den meisten Fällen eigentlich schon zu spät dran.

Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die den Schlafkomfort beeinträchtigen

Selbst mit einem guten Bett kann der Schlaf leiden. Häufige Störfaktoren sind: 

  • Hell beleuchtete Bildschirme kurz vor dem Einschlafen 

  • Sport spät am Abend (er aktiviert den Körper) 

  • Unzureichende Belüftung des Schlafzimmers 

Das eigene Schlafverhalten spielt dabei oft eine größere Rolle, als viele denken. Meist wissen wir, was eigentlich besser wäre – treffen aber aus Zeitmangel oder Gewohnheit andere Entscheidungen. 

Mehr aus Deinem aktuellen Bett herausholen

Mehr aus Deinem aktuellen Bett herausholen

ohne alles zu ersetzen 

Gute Nachrichten: Oft kannst Du Deinen Schlafkomfort deutlich verbessern, ohne direkt ein neues Bett zu kaufen. Die richtige Pflege macht wirklich einen Unterschied: 

  • Matratze: mindestens viermal pro Jahr wenden und drehen
  • Topper: am besten bei jedem Bettwäschewechsel drehen
  • Tägliches Lüften: Bettwäsche morgens aufschlagen, idealerweise bei offenem Fenster 

Bei Boxspringbetten ist es außerdem häufig möglich, einzelne Komponenten gezielt zu ersetzen – zum Beispiel nur den Kern oder den Topper. 

Darf eine Matratze bei Rückenbeschwerden weich sein?

Dieser Mythos stammt aus einer Zeit, in der weiche Matratzen schnell durchgelegen waren. Moderne Matratzen sind technisch so weit entwickelt, dass sie sich zwar weich anfühlen, den Körper aber dennoch stabil tragen. Sie sind daher genauso langlebig wie „härtere“ Matratzen und können auch bei Rückenbeschwerden gut geeignet sein. Entscheidend ist dabei nicht, ob eine Matratze hart oder weich ist, sondern: 

  • ausreichende Flexibilität, um die Körperkonturen aufzunehmen 

  • genügend Stützkraft, um den Körper korrekt zu unterstützen 

Schlafkomfort braucht Maßarbeit

Guter Schlaf ist kein Zufall. Er entsteht durch Entscheidungen, die zu Deinem Körper, Deiner Schlafposition und Deinen persönlichen Vorlieben passen. Was sich für den einen komfortabel anfühlt, kann bei den anderen Beschwerden verursachen. Deshalb gibt es kein universelles „perfektes Bett“ – persönliche Maßarbeit ist entscheidend. 

Bei Swiss Sense stehen Dir unsere Schlafexpertinnen und Schlafexperten dabei zur Seite. Im Geschäft nehmen sie sich Zeit für eine individuelle Beratung, und Du kannst verschiedene Boxspringbetten, Matratzen und Kissen in Deiner bevorzugten Schlafposition ausprobieren. So geht es nicht nur darum, was sich angenehm anfühlt, sondern vor allem darum, was Deinen Körper optimal unterstützt. 

Echter Schlafkomfort entsteht dann, wenn alle Elemente des Schlafsystems perfekt aufeinander abgestimmt sind – und auch Pflege sowie Schlafgewohnheiten Beachtung finden. Wer in passenden Schlafkomfort investiert, investiert in Energie, Regeneration und Lebensqualität – mit der fachkundigen Begleitung von Swiss Sense. 

Schlafexperten

Schlafexperten bei Swiss Sense

Dieser Artikel basiert auf den Erkenntnissen und der praktischen Erfahrung von John de Jonge, Schlafexperte und Praxis-Ausbilder bei Swiss Sense. Mit über 17 Jahren Erfahrung innerhalb des Unternehmens kennt John alle Facetten des Schlafkomforts – von der persönlichen Schlafberatung im Geschäft bis hin zur Ausbildung neuer Schlafexpertinnen und Schlafexperten. 

Die Inhalte dieses Artikels stützen sich auf langjährige Praxiserfahrung, reale Kundenfälle und fundiertes Produktwissen. Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, besser zu verstehen, was Schlafkomfort wirklich bedeutet und welche Entscheidungen zu einem nachhaltigen, gesunden Schlaf beitragen.

Neugierig auf weitere Artikel unserer Schlafexpertinnen und Schlafexperten? 
Lies hier, was Shirley über die sich verändernden Schlafbedürfnisse von Menschen ab 60 Jahren berichtet. 

Wir sind für Sie da

Haben Sie eine Frage? Unsere Schlafberater helfen Ihnen gerne weiter. 

Alle Preise in Euro und inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, ohne Deko, zzgl. Versandkosten. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.